Für Entscheider im produzierenden Mittelstand

Jeder Sonderwunsch kostet Marge.

Jeden Kundenwunsch möglich machen. Das war jahrzehntelang der größte Wettbewerbsvorteil im produzierenden Mittelstand.
Heute wird es zum größten Problem. Weil die Kosten historisch gewachsener Komplexität in den Gemeinkosten verschwinden und Ihr Standardgeschäft unattraktiv machen.
Drei gelbe Stromaggregate auf Holzpaletten in einer leeren Fabrikhalle mit Kartons und Geräten.
Wie Sonderlösungen Ihre Marge auffressen
Jede einzelne Sonderlösung wirkt harmlos. In Summe entsteht ein Mechanismus, der Ihr Kerngeschäft systematisch entwertet.
1) „Machen wir möglich, lieber Kunde."
Dieser Abschnitt nutzt die Eigenschaft "Sticky Column". Verstehe dies, indem du zu den Spalteneinstellungen navigierst und den Stil "Sticky Column" anpasst oder löschst.
2) Mit jeder Artikelnummer wächst der Zusatzaufwand
Eigene Stückliste, eigene Zeichnung, eigene Beschaffungswege. Dazu Rückfragen, Rüstwechsel, Nacharbeit, zusätzliche Disposition und Arbeitsvorbereitung. Bei Kleinserien und Serienfertigern multipliziert sich das besonders schnell.
3) Der Aufwand verschwindet in den Gemeinkosten
Die wenigsten Sondervarianten werden sauber bepreist. Der Mehraufwand wird per Zuschlagskalkulation auf alle Produkte verteilt.
4) Ihr Standardgeschäft wird teurer und langsamer
Obwohl der Standard nicht das Problem ist. Er trägt nur die Kosten der Komplexität, die andere Aufträge verursachen. In Ausschreibungen und Preisvergleichen werden Sie plötzlich zu teuer und zu langsam. Standardkunden wandern ab.
5) Die Spirale beschleunigt sich selbst
Weniger Standardkunden bedeuten einen höheren Sonderanteil. Noch mehr Gemeinkosten, noch teurerer Standard, nächster Kunde weg. Am Ende stehen Sie als „Apotheke" da: Man fragt Sie nur noch, wenn es sonst keiner macht.
Was sich verändert hat
Jede Anfrage angenommen, jede Sonderlösung gebaut, jedes Marktsegment bedient. Das Modell hat über Jahre funktioniert. Nur: Die Spielregeln haben sich geändert.
Früher
  • Preisverhandlung beim Abendessen
  • Wenig Transparenz über Anbieter
  • Hoher Aufwand bei Lieferantenwechsel
  • Komplexität war tragbar
Heute
  • Transparenz über Anbieter und Preise in Minuten
  • Deutlich geringere Wechselkosten
  • Asiatische Wettbewerber, strukturell günstiger
  • Sie tragen die Kosten Ihrer Komplexität. Ihr Wettbewerb nicht.
Was viele unterschätzen
Der Schaden entsteht nicht sichtbar. Es gibt keinen einzelnen Moment, in dem die Komplexität zuschlägt. Es ist ein schleichender Prozess, der über Jahre gewachsen ist.

Bei den meisten Mittelständlern machen 20 bis 30% der Produkte rund 80% des Deckungsbeitrags. Die unteren 40 bis 50% des Portfolios tragen oft negativ bei, wenn man die Komplexitätskosten ehrlich zurechnet.

Ein konkretes Beispiel: Ein Auftrag über 3.000 Euro, der drei Sonderteile braucht, zweimal durch die Arbeitsvorbereitung geht und eine eigene Zeichnung erfordert, kostet intern ein Vielfaches dessen, was er einbringt. Aber das sieht in der Kalkulation niemand, weil der Aufwand in den Gemeinkosten verschwindet. Studien zeigen: Mit jeder Verdoppelung der aktiven Variantenanzahl steigen die Prozesskosten überproportional, typischerweise um 20 bis 35%. Nicht weil einzelne Varianten teuer sind. Sondern weil Komplexität in Disposition, Planung, Beschaffung und Qualitätssicherung exponentiell wirkt. Und genau damit verlieren Sie die Aufträge, die Ihr Geschäft eigentlich tragen.
Zwei Arbeiter stehen vor einer hellen Fabrikhalle mit Maschinen und Geräten.
Was es stattdessen braucht
Nicht weniger Kundennähe. Nicht weniger Flexibilität. Sondern ein strukturiertes Portfolio, das intern beherrschbar ist, schnell und verlässlich durch die Auftragsabwicklung fließt und extern maximale Wahl lässt. Das ist kein reines Produktthema. Es betrifft Vertrieb, Konstruktion, Produktion und IT gleichzeitig.
Für den Kunden
  • Schnelle Angebote statt tagelanger Abstimmung
  • Klare Preise statt Bauchgefühl des Vertrieblers
  • Verlässliche Liefertermine statt „wir melden uns nochmal"
Für den Vertrieb
  • Weniger Abstimmung. Weniger Rückfragen. Weniger Angebotsbau.
  • Dafür: mehr Geschwindigkeit, mehr Abschlüsse, mehr Zeit beim Kunden.
Für das Unternehmen
  • Weniger Komplexität.
  • Mehr Steuerbarkeit.
  • Mehr Marge.
  • Ein Portfolio, das Wachstum ermöglicht statt bremst.
Warum proa partners
Auftragsabwicklung so gestalten, dass der Vertrieb belastbare Zusagen machen kann und die Produktion liefert, was zugesagt wurde. Das ist unser Fokus. Seit über 50 Projekten im produzierenden Mittelstand.
Stefan Dany & Dr. Jan-Philipp Prote
Was zeichnet uns aus?
Klarheit schaffen
Portfoliokomplexität ist ein Wollknäuel aus Produkten, Prozessen, IT und Gewohnheiten. Wir helfen, den Elefanten in Scheiben zu schneiden: komplexe Probleme so strukturieren, dass sie Schritt für Schritt lösbar werden.
Fundiert, nicht theoretisch
Methodik aus der anwendungsnahen Forschung am WZL der RWTH Aachen, geschärft in über 50 Projekten in Kleinserie und Serie. Lösungen, die fundiert durchdacht sind und im betrieblichen Alltag funktionieren.
Umsetzung, bis es steht
Wir liefern keinen Plan und verschwinden. Wir bleiben, bis Strukturen, Verantwortlichkeiten und Abläufe tragfähig sind. Gemeinsam mit Ihrem Team. Pragmatisch, schnell und mit spürbarem Effekt.

Portfoliokomplexität ist ein Wollknäuel

Produktstruktur, Fertigungsorganisation, ERP Logik, Vertriebsprozesse: alles greift ineinander. Die Ursachen sind bei jedem Unternehmen andere. Deshalb gibt es keine Standardlösung, sondern nur ein gutes erstes Gespräch. 30 Minuten. Keine Präsentation, kein Pitch. Wir hören zu, stellen die richtigen Fragen und geben Ihnen eine erste Einschätzung, wo die grössten Hebel liegen.
Jeden Kundenwunsch möglich machen war das Erfolgsrezept. Jeden Kundenwunsch beherrschen ist die Zukunft.
Bereits über 50 produzierende Mittelständler vertrauen unserer Kompetenz
+49 152 59673970
kontakt@proa.de

"Was uns überzeugt hat: proa hört wirklich zu. Keine Standardschablone, sondern sie haben sich tief in unsere Abläufe eingearbeitet.

Auch unangenehme Punkte kamen klar auf den Tisch, genau das hat uns weitergebracht. "

Karsten Gutke
Geschäftsführer
WIKUS-Sägenfabrik Wilhelm H. Kullmann GmbH & Co. KG