Viele Systemhäuser argumentieren:
„Wir kennen Ihre Branche, bringen Best Practices mit und implementieren den Standard."
In den Workshops passiert dann regelmäßig Folgendes.
Das Systemhaus fragt: „Wie sollen wir das System konfigurieren?"
Das Unternehmen fragt zurück: „Wie sieht der optimale Prozess für uns aus?"
Genau hier entsteht der blinde Fleck.
Das Systemhaus denkt in Systemlogik. Das Unternehmen denkt in seinen heutigen Abläufen.
Beide reden über Planung — aber über unterschiedliche Realitäten.
Irgendwann läuft dann das System.
Und Ihre Leute arbeiten drum herum.
Genau wie vorher. Nur teurer.
Das ist kein Versagen des Systemhauses.
Es hat geliefert, was bestellt wurde.
Die Frage, die niemand gestellt hat:
Was muss unsere Auftragsabwicklung leisten,
damit sich Kunden in fünf Jahren noch für uns entscheiden?